Restoran Nirvana
6 November 2006 | Daily, Kulinarisches, Eating out | No Comments

Gestern hatte ich das Vergnuegen mit der Familie Hoepffner mal seit langen wieder zum sonntaeglichen Nachtmarkt in Bangsar zu gehen. Dabei war der Hoehepunkt das Restaurant Nirvana, in dem hauptsaechlich Essen auf Bananenblaettern serviert wird (”Banana leave restaurant”). Das Nirvana hat sich dabei einen ziemlich guten Ruf in KL erworben, jeder scheint den Laden irgendwie zu kennen.
Und das kommt nicht von irgendwo. Die indische Kueche ist lecker, aber im Nirvana schmeckt es eben den beruehmten Tick besser. Sobald man von dem freundlichen Personal (das uns jetzt zu kennen scheint) seinen Tisch zugewiesen bekommen hat, bestellt man direkt die ueblichen Verdaechtigen: Mutton-Curry, Chicken-Curry, Thosay, Chapati, das Bananenblatt versteht sich von selber.
Das Nirvana fuer Curry- und Papadam-Fans.
Bananenblatt ist uebrigens gleichbedeutend mit einer Horde von Kellnern, die einzeln die Beilagen servieren. Auf den Teller (also das Blatt) kommen scharfe Pickles (eingelegtes Gmuese), knusprige Tandoori-Zucchini (Tandoori Gemuese schmeckt herrvoragend, zum Beispiel Broccoli), Gurken in Joghurtsosse, die krossen Papadam (Aus Daal-Mehl gemachte Chips) und zwei feurige Chilis (ob die schwarze Farbe Kennzeichen von besonderer Schaerfe sind weiss ich nicht). Der Reis versteht sich natuerlich von selber. Das Fleisch wird in kleinen Metallschalen serviert und so kann sich auch jeder an den verschiedenen Sorten bedienen.
Als Sossen wird auch wieder die beruechtigte Daal Sosse angeboten, kann ich nur empfehlen.
Links die roten Tandoori-Zucchinis, daneben Bohnen-Chutney und Gurken. Oben das Papadam, rechts das Schafs-Curry. Die gelbe Daal-Sosse ist ueber dem Reis gegossen.
Eine andere Spezialitaet des Hauses ist ganz sicher der Mango Lassie. Geschmacklich bis jetzt in KL unerreicht, da sind wir uns einig.
Nachdem man sich den Bauch vollgeschlagen hat (Tipp: weniger Reis essen
), fuehlt man sich wie ein hilfloser Kaefer der auf dem Ruecken liegt, aber auch, und das mit Sicherheit, im Nirvana der indischen Kueche.
Ein Spaziergang auf dem Markt und ein Digestif schaffen Abhilfe und runden den Abend ab.
Zum Verdauungsspaziergang auf dem Nachtmarkt: Die nette Familie Hoepffner.
Restoran Sri Nirvana
Jalan Telawi
In der Naehe des Bangsar Shopping Village.
P.S.: Vielen Dank an die Familie Hoepffner fuer das nette Abendessen.
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